Mit DIGAP erheben wir digitale Kompetenzen im Ländervergleich
Das Projekt DiGAP untersucht die digitalen Kompetenzen von Frauen in unterschiedlichen Altersgruppen in den Regionen Komitat Zala (Ungarn) und Oststeiermark (Österreich). Ziel ist es, hemmende und fördernde Faktoren für digitale Teilhabe zu identifizieren und eine Grundlage für zukünftige Bildungsangebote zu schaffen.
Project partners
- Universitätszentrum von Zalaegerszeg, Ungarn
- NOWA, GRAZ, AUSTRIA
- ZALA, Ungarn
Das Projekt ist von der EU gefördert mit dem Interreg Österreich Ungarn Programm.
Was wird im Projekt gemacht?
DiGAP baut auf bestehenden Studien in Österreich und Ungarn auf und führt eine quantitative und qualitative Erhebung durch. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
✅ Wie unterscheiden sich Frauen verschiedener Altersgruppen in ihrer digitalen Kompetenz und Selbsteinschätzung?
✅ Welche Barrieren und Förderfaktoren beeinflussen die digitale Teilhabe von Frauen?
✅ Welche Herausforderungen bestehen im Bereich der digitalen Sicherheit?
Besonderer Fokus: Alter und digitale Kompetenz
Erfahrungen aus bisherigen Projekten zeigen, dass ältere Frauen oft unterschätzt werden und sich selbst weniger digitale Kompetenz zutrauen. Gleichzeitig gibt es Jüngere, die trotz häufiger Nutzung digitaler Geräte nicht automatisch als kompetent gelten. DiGAP nimmt diese Differenzierung genau unter die Lupe, um neue Erkenntnisse für Bildungsangebote zu gewinnen.
Was passiert nach der Studie?
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für ein Folgeprojekt, in dem konkrete Maßnahmen wie Trainings, Bildungscamps und Weiterbildungsprogramme entwickelt werden. Diese sollen Frauen* gezielt unterstützen, digitale Kompetenzen zu erwerben und selbstbewusst in einer digitalen Welt zu agieren.
DiGAP fördert digitale Chancengleichheit – für eine starke und selbstbestimmte Teilhabe aller in der digitalen Zukunft!
Aktuelles
Am 15. Dezember 2025 fand in Zalaegerszeg die Abschlusskonferenz des Projekts statt, die zusätzlich auch online zugänglich war. Im Mittelpunkt standen die Rolle der digitalen Transformation, die Entwicklung digitaler Kompetenzen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des österreichisch-ungarischen Interreg-Programms. Ziel der Veranstaltung war es, die Bedeutung digitaler, inklusiver und gendersensibler Ansätze sowie die Ergebnisse der ungarisch-österreichischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu präsentieren.
Die Abschlusskonferenz von DiGAP bestätigte, dass das Projekt nicht nur konkrete Ergebnisse erzielt, sondern auch langfristig zur Stärkung der digitalen Kompetenz und des Kooperationspotenzials der ungarisch-österreichischen Grenzregion beigetragen hat.
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Heidi Gaube