I-Connect 2017

Interkulturelle Bildungskoordination als Brücke zwischen migrantischen Communities und Bildungslandschaft

Dieses aus Bundesmitteln des BMB finanzierte Projekt stellt Communities aus Graz und Ihre Mitglieder in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Das innovative entwickelte Instrument der Bildungskoordination – an der Schnittstelle von migrantischen Communities und EB-Einrichtungen positioniert – findet bei den politischen AkteurInnnen und der Grazer Bildungslandschaft wie auch bei den Communities sehr viel Aufmerksamkeit.
Bildungskoordination als Brücke  von migrantischen Organisationen und Erwachsenenbildung kann Veränderungsprozesse in beiden Systemen bewirken.

Die Ergebnisse der im Rahmen des Projektes – Connect 2014 erstellten Studie zeigen deutlich, dass Erwachsenenbildungseinrichtungen und deren Angebote vor allem bei Personen mit Migrationsgeschichte und höchstens Pflichtschulabschluss kaum bekannt sind.

Daher können die Bildungskoordinatorinnen hier eine Brückenfunktion einnehmen und Bildungsorganisationen unterstützen. zum Beispiel bei

  • Organisation von Informationsveranstaltungen für Bildungsangebote in den Communities und/oder in den Räumlichkeiten der Bildungseinrichtungen
  • Begleitung zu Bildungseinrichtungen und Beratungseinrichtungen
  • Analyse der Informationsaufbereitung, Hilfestellung bei der Erstellung von Informationsmaterialien
  • Durchführen von Bedarfsanalysen hinsichtlich Bildungsangeboten in den Communities, erheben der Bildungsbedürfnisse und Rahmenbedingungen der Communitymitglieder, Rückkoppelung der Ergebnisse an Bildungseinrichtungen
  • KulturdolmetscherInnen für Bildungseinrichtungen

Organisationsebene

  • Bildungskoordinatorinnen könnten in diesem Zusammenhang eine Außensicht einbringen und Verbesserungsvorschläge für diese gelebte Willkommenskultur einbringen und best practise sichtbar machen.
  • Initiieren von Vernetzungsaktivitäten von Bildungs- und Beratungseirichtungen mit migrantischen Communities
  • Migrantische Communities werden als wichtige Kooperationspartnerinnen positioniert.
  • Ein institutionalisierter Austausch ermöglicht die Entwicklung von tragfähigen Partnerschaften, von denen alle Beteiligten profitieren
  • Die Bildungskoordinatorinnen bieten eine Erstorientierung für Ihre Community Mitglieder

Angebots- Produktplanung

  • Um das Weiterbildungsangebot auf die tatsächlichen Bedarfe der Zielgruppe anpassen zu können, bedarf es zunächst einer Analyse der Lebenslagen, Interessen und Bildungsbedürfnisse der potentiellen TeilnehmerInnen
  • Die Bildungskoordinatorinnen begleiten bei der Adaptierung und Weiterentwicklung der bestehenden Bildungsangebote im Kontext antidiskriminatorischer Bildungsarbeit
  • Sie sind „ÜbersetzerInnen“ beziehungsweise Brückenbauerinnen, auf der kulturellen Ebene und können Missverständnissen vorbeugen.
  • KulturdolmetscherInnen für Bildungseinrichtungen

Projekte mit Migrationsbezug

  • Bei Projekten mit Migrationsbezug können sie von der Konzeption bis zur Durchführung eine wertvolle Unterstützung bieten.

Sollten Sie Interesse an einem dieser Angebote haben, oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an
Karin Puchas
0650-48 26 00-1
0316/482600-11
karin.puchas@nowa.at

Im Jahr 2017 werden neben diesen kostengünstigen Angeboten auch Bedarfsanalysen hinsichtlich der Ausweitung der interkulturellen Bildungskoordination auf die gesamte Steiermark durchgeführt, die Fortbildung der Bildungskoordinatorinnen vorangetrieben, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing forciert. Ein wichtiges Anliegen ist die Installation einer Koordinationsstelle.

Zeitraum: April – Dezember 2017

ProjektpartnerInnen: nowa, IFA, Referat für Integration der Stadt Graz

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